Mit dem Kiffen aufhören leicht gemacht

Cannabis findet in Deutschland und der Welt immer mehr Zuspruch. 166 Millionen Menschen kiffen regelmäßig und denken nicht daran, welche Konsequenzen das tägliche Kiffen für sie haben kann.

Warum sollte man mit dem Kiffen aufhören?

Es gibt unzählige Gründe, warum man aufhören sollte THC zu konsumieren. Der wahrscheinlich wichtigste Grund ist die Abhängigkeit. Sehr wenige schaffen es, die Droge zu kontrollieren. Das führt dazu, das Unmengen an Geld für eine Pflanze ausgegeben werden, die einen psychisch beeinflussen.

THC ist eine psychoaktive Substanz die das Gehirn nach jahrelangem Konsum beeinflusst. Die Stimmung, so wie das soziale Verhalten ist davon betroffen. Man spricht vom Schneckenhauseffekt, was dazu führen kann, dass ein Dauerkiffer sich immer mehr zurückzieht. Die Motivation einhundert Prozent zu geben nimmt nach einer gewissen Zeit ebenfalls ab. Es macht träge und man benötigt immer wieder Zeit, um den Wirkstoff aus dem Körper zu bekommen. Das funktioniert ohne Anstrengung am besten durch Schlafen.

Weiter Gründe sind die Illegalität was zu einem BTMG-Eintrag führen kann oder dem Entzug des Führerscheins. Die Streckmittel im verkauften Cannabis sind oft für die Gewinnmaximierung gestreckt und schaden erheblich der Gesundheit.  Konzentrationsschwierigkeiten und Stimmungsschwankung kennt jeder, der selber über einen langen Zeitraum gekifft hat. Der wichtigste Punkt ist aber die Entwicklung. Durch das Kiffen verfestigen sich Abläufe, die sich ohne Entzug nicht lockern. Das führt dazu, das sich nicht viel im Leben eines Cannabis-Konsumenten ändert.

Wie höre ich am besten mit dem Kiffen auf?

Wichtig ist eine gute Vorbereitung. Wer ohne Hintergrundwissen von heute auf morgen aufhört, wird mit großer Wahrscheinlichkeit rückfällig. Die Motivation hält meistens nur ein paar Tage an und verfliegt genauso schnell, wie sie gekommen ist. Auf der Seite aufhörenzukiffen.de findest du eine komplette Schritt- für Schritt Anleitung. Damit bist du perfekt auf den Cannabis-Entzug vorbereitet und weißt, was auf dich zukommt.

Wie lange dauert der Cannabis-Entzug?

Der Cannabis-Entzug dauert im Durchschnitt ca. 7 Wochen. Er besteht aus drei verschiedenen Phasen mit verschiedenen Merkmalen. Die erste Phase ist die Entgiftungsphase. In dieser Phase geht es darum, den Stoffwechsel umzustellen und alles aus seinem Körper zu bekommen, was er nicht benötigt. Das dauert in der Regel 5 Tage.

Danach kommt die Bewältigungsphase. In dieser Phase werden aufgeschobene Probleme und Situationen verarbeitet, die sich jahrelang angestaut haben. Es ist die unangenehmste Phase des Entzugs. Die dritte und letzte Phase ist die Realisationsphase. In dieser Phase realisierst du die letzten Jahre und planst dein neues Leben, ohne die Sucht.

Wie überstehe ich die 7 Wochen ohne Entzugserscheinungen?

Die Entzugserscheinungen sind das, wovor jeder Angst hat. Was passiert genau und was kann ich dagegen machen? Es gibt einige Dinge wie CBD Tropfen, Lavendel oder Baldrian, die Entzugserscheinungen lindern können. Es ist wichtig zu wissen, dass es 7 Wochen dauert, bis dein Endocannabinoid-System wieder im Gleichgewicht ist.

Flüssigkeit ist die beste Möglichkeit das THC aus dem Kreislauf zu spülen. Genauso wie Sport oder andere Aktivitäten, die dich ins Schwitzen bringen. Wer keine Lust hat sich sportlich zu betätigen, kann auch die Sauna nutzen. Das THC setzt sich zwar im Fettgewebe ab und benötigt seine Zeit, aber durch viel Flüssigkeit, wird der Körper optimal unterstützt. Vitamine unterstützen den Körper ebenfalls bei der Regenerierung und Entgiftung. Eine mentale Stütze ist ein Kalender, indem du jeden Tag eintragen kannst. Es ist unglaublich motivierend, morgens ein Kreuz zu setzten. Diesen Tag kann ohne zu Kiffen, kann dir keiner mehr nehmen und du bist wieder ein Stück weiter.

Wie bleibe ich dauerhaft clean?

Dadurch das du jahrelang gekifft hast, ist es für dich normal zu kiffen. Dieses Denken muss sich ändern. Es muss für dich normal sein nicht zu kiffen und das passiert nur durch Zeit. Es muss Zeit vergehen, damit du dich an die neue Situation gewöhnst.

Das gelingt dir am besten mit neuen Freunden die nicht kiffen. Durch sie lernst du auch so Spaß zu haben, ohne „high“ zu sein. Das Leben hat soviel zu bieten, was dir erst wieder bewusst wird, wenn du dich mit suchtfreien Menschen umgibst.

Überlege dir auch, wie du dich deinen alten „Kifferfreunden“ verhältst. Wenn sie dich auf deinem Weg unterstützen, dann ist das super. Sollten sie das jedoch ignorieren, solltest du dir Gedanken machen, ob du nicht etwas Abstand gewinnen solltest. Genauso ist es mit Orten, die du erstmal meiden solltest. Dazu gehören alle Orte, an denen du eventuell rückfällig werden könntest.

Die beste Unterstützung findest du bei Freunden und Familie. Mit ihrer Unterstützung ist der Cannabis-Entzug nur halb so schwierig. Du wirst dich nämlich während des Entzugs öfters einsam fühlen. Genau in diesen Momenten benötigst du vertraute Personen. Jemanden, der auch einfach mal zuhören kann und dir hilft, die 7 Wochen erfolgreich zu überstehen.

Fazit

Cannabis kann vieles Gutes bewirken, wenn es richtig eingesetzt wird. Es kann ein Leben aber auch zerstören, wenn man der Sucht verfällt. Was nach dem Entzug das wichtigste ist, ist es wieder zu fühlen und suchtfrei zu Leben. Nur so kann man glücklich leben.

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